Opfer einer Straftat

Neben den offensichtlichen Verletzungen durch eine Straftat - wie z.B. eine Körperverletzung oder materielle Schäden - tragen Straftatopfer häufig auch schwer wiegende psychische Beeinträchtigungen davon. Nicht selten fühlen sich Straftatopfer wie gelähmt und sind nicht fähig, sich gegen das erlittene Unrecht effizient zu wehren.

Hier bedarf es der Unterstützung durch einen kompetenten Rechtsanwalt, der die Rechte des Straftatopfers konsequent vertritt. Dies reicht von der Erstattung einer Strafanzeige über die Erwirkung einer Unterlassungserklärung bis hin zur Ausschöpfung aller möglichen verfahrensrechtlichen Schutzmöglichkeiten bei besonders sensiblen und traumatisierten Opfern wie z.B. Minderjährigen und Opfern von Gewalt- und Sexualstraftaten.

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahrzehnten die Rechte der Opfer von Straftaten mehr und mehr ausgeweitet. Nunmehr können sich Straftatverletzte bei jeder erheblichen Gewalt-und Sexualstraftat als Nebenkläger dem Verfahren anschließen und die Staatsanwaltschaft bei der Verfolgung des Täters unterstützen. Hierzu bedarf es regelmäßig der Hilfe durch einen kompetenten Rechtsanwalt.

Aber auch sonst ist das Straftatopfer nicht mehr auf sich allein gestellt. Als Zeugenbeistand kann ein Rechtsanwalt Opfer im Verfahren unterstützen und so gewährleisten, dass schutzbedürftige Opfer im Strafverfahren keinen unangemessenen Zumutungen ausgesetzt werden.